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Initiator*innenkreis (2017)

Zahlreiche Initiativen aus Friedrichshain-Kreuzberg regten 2017 die Einrichtung einer Unterstützungsstruktur und feste Kooperationen mit der Verwaltung für eine ko-produzierte gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung an. In einem Verständigungsprozess identifizierten sie zusammen mit dem Bezirksamt zwei Arbeitsschwerpunkte: die gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung (GI) und die Koordination der Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Verwaltungsstrukturen (KOOR).

Studien (2018)

Für die Konzeption dieser beiden Bereiche und einer übergreifenden Arbeits- und Koordinierungsstruktur wurden zwei Projektstudien vom Bezirksamt in Auftrag gegeben. Der Initiator*innenkreis und die Verfasser*innen der Studien wurden begleitetet von weiteren Initiativen, Intermediären sowie Vertreter*innen der Verwaltung und der Bezirkspolitik in sogenannten Steuerungsrunden und gemeinsamen Workshops.

Die Studien findet Ihr im Download-Bereich.

Steuerungsrunden

Neben den Initiator*innen konnten weitere Initiativen, Intermediäre sowie Vertreter*innen der Verwaltung und der Bezirkspolitik in Steuerungsrunden die Projektstudien begleiten. In Fachgesprächen und Workshops wurden so die Inhalte der Studien von einem größeren Kreis von Akteuren mit gestaltet.

KOOR-Studie

Ausgangsfragen

  1. Wie kann die Handlungsfähigkeit stadtpolitisch aktiver, zivilgesellschaftlicher Akteure in Friedrichshain-Kreuzberg langfristig und strukturell erweitert und gestärkt werden?
  2. Wie muss eine Arbeits- beziehungsweise Koordinierungsstruktur aufgebaut werden, um Vernetzung und Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren, administrativen Strukturen und bestehenden Ortsteilstrukturen zu ermöglichen und zu stärken?
  3. Kann eine Arbeits- und Koordinierungsstruktur als eine Arbeitsstelle funktionieren oder erfordern die zahlreichen Aufgaben in den Handlungsfeldern eine komplexere Strukturierung und Organisation der Koordinierungsstelle?

„Vor diesem Hintergrund [einer verbindlichen Ko-Produktion der Prozesse] besteht die aktuelle Herausforderung in der lokalen Stadtentwicklung darin, die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in allen Phasen lokaler Politikgestaltung miteinander abgestimmt zu organisieren [...]“

„Insbesondere die Koordination der jeweiligen Bedürfnisse, der Zugang von zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Informationen und Planungsprozessen sowie ihre Teilhabe an der Bezirksentwicklung bedürfen der Verbesserung.“

GI-Studie

Ausgangsfragen

  1. Was ist Gemeinwohl und wie können wir dafür gemeinsam wirken?
  2. Welche Kriterien und Akteure des Gemeinnutzen und Gemeinwesen gibt es?
  3. Was ist gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung und wie geht das?

„Es ist dringend notwendig, eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung für breite Bevölkerungsschichten zu ermöglichen und strukturell zu stärken [...]. Die Schaffung einer Beauftragtenstelle für gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung stellt einen ersten Schritt dar.“